Regattasegeln vom Feinsten bei der Brunsbütteler Elbewettfahrt der Seglervereinigung Brunsbüttel am 28. August 2010
Für Regattafreaks und Tourensegler ist die Regatta der Seglervereinigung Brunsbüttel vorgesehen.
Es starten Familiencrews und Schiffe mit Regattabesatzungen. Dabei sein ist ALLES !
In diesem Jahr bestand die Brunsbütteler Elbewettfahrt aus einer Hin-Wettfahrt von der Tonne „Neufeld-Reede 12“ bei Brunsbüttel bei ablaufendem Wasser bis zur Tonne „Medem-Reede 4“ vor Cuxhaven sowie bei Flut aus einer Rück-Wettfahrt auf dem Gegenkurs. Die Teilnehmer konnten die Zeit bis zum Kentern der Tide für eine Pause in Cuxhaven nutzen. Die zu segelnde Distanz betrug insgesamt ca.25 Seemeilen. Die Wertung erfolgte nach Addition der Zeiten für beide Wettfahrten.
Kerniges Segelwetter nach vielen stürmischen Regentagen gab es am Sonnabend, dem Tag der Brunsbütteler Elbewettfahrt. Von zunächst 4 bis 5 Beaufort aus Nordwest frischte der Wind später in Böen bis 6-7 Beaufort auf.
Mit dem ersten Start um 08.00 Uhr und im zweiten Start 10 Minuten später konnte der Wettfahrtobmann Klaus Peter Wachter insgesamt 14 Boote aus Brunsbüttel und von anderen Vereinen mit dem Ebbstrom Richtung Cuxhaven schicken. Beim Starten mit dem Strom war es eine Herausforderung, möglichst kurz nach dem Startschuss die Startlinie zu passieren, ohne einen Frühstart zu verursachen. Dies gelang allen Teilnehmern bestens. Vor Cuxhaven erfolgte die Zeitnahme am Zielschiff und ein erneuter Start mit auflaufendem Wasser um 13.00 Uhr bzw.10 Minuten später. Auf diesem Kurs konnten jetzt die bunten Spinnakertücher gesetzt und die Boote auf rauschende Fahrt gebracht werden. Das Ziel war wieder die Tonne „Neufeld-Reede 12“ vor der Strandhalle.
„Wir sind auf dem ankernden Startschiff vor der Strandhalle durch Wind und Wellen ordentlich durchgeschüttelt worden und sind froh, dass alles erfolgreich und ohne Probleme abgelaufen ist“ kommentierte der Wettfahrtobmann den Verlauf der Regatta. Auch für die Mannschaft
auf dem Ziel- und Startschiff vor Cuxhaven gab es beträchtlichen Seegang.
Der Tag endete mit einem gut besuchten Schuppenfest im Alten Hafen bei Musik, Tanz, gutem Essen, Bier und Wein sowie Diskussionen über die Regatta und alle waren gespannt auf die Ergebnisse.
Das schnellste Schiff mit Spinnaker war in diesem Jahr nach gesegelter Zeit „Burrasca“ mit Skipper Wolfgang Wiese. Ohne Spinnaker war „Savoir vivre“ mit Skipper Jürgen Ehlert ebenfalls das schnellste Schiff. Gesamtsieger mit Spinnaker nach berechneter Zeit wurde „Lofot“ mit Skipper Rainer Gosch. Alle diese Schiffe gehören zur Seglervereinigung Brunsbüttel.
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Die Ergebnisse der Brunsbütteler Elbewettfahrt fließen in die Wertung des NORDSEE ELBE CUPs ein, der in diesem Jahr für das beste Abschneiden in den Regatten von Cuxhaven, Brunsbüttel und Oberndorf/Oste vergeben wird. Die Brunsbütteler Elbewettfahrt war die zweite Regatta dieser Serie.
Dank gilt Kurt Haverbek mit der „Anja II“ als zweites Start- und Zielschiff und den Sicherungsbooten „Gillis Gullbransson“ mit Peter Proemmel, „Godewind“ mit Helmut Hayung ,
„Heike“ mit Lothar Engel, „Triton“ mit Bernd Sahm und „Rolling Home“ mit Peter Kann
sowie den vielen anderen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann.
Mit dieser Brunsbütteler Elbewettfahrt verabschiedet sich der Wettfahrtobmann Klaus Peter Wachter
und wünscht seinem Nachfolger Jürgen Drews viele spannende und erfolgreiche Regatten.
Klaus Peter Wachter