Wochenende der Jugendgruppe auf der Flensburger Förde 2011
Segel- und Freizeitwochenende 2011
Nachdem am Donnerstag den 19.05. insgesamt 14 Optimisten, 4 Piraten und zwei Schlauchboote verladen wurden sind wir am Freitag den 20.05. gegen 16.15 h nach Flensburg-Glücksburg zum Segelclub Nautic aufgebrochen. Wir, das sind 14 Optimistensegler, 8 Piratensegler und 26 Eltern bzw. Geschwister. Nach ca. 2.15 h Fahrzeit sind wir alle nach und nach am Zielort eingetroffen. Es folgte nach Begrüßung durch den Jugendwart des Club Nautic eine Führung über das Vereinsgelände, im Anschluss wurden durch tatkräftige Unterstützung des Jugendwartes sowie des Hafenmeisters unsere Schlauchboote schnell zu Wasser gelassen. Die Optimisten- und Piratensegler haben ihre Boote aufgetakelt, das schon traditionelle reichhaltige mitgebrachte Büfett wurde von den Eltern aufgetischt. Die Piratensegler, unterstützt durch den einen oder anderen Optisegler haben die Abendsonne und die leider stetig nachlassende Abendbrise noch genutzt und erste Schläge auf der Flensburger Förde gesegelt. Mit Einbruch der Dunkelheit kamen sie dann wohlbehalten wieder an.
Der Samstag begann mit einem ausgiebigen Frühstück im extra vom Club Nautic zur Verfügung gestellten Zelt. Unser Ziel für den Tag waren die Ochseninseln. Die Optimisten und Piraten wurden zu Wasser gelassen und los ging es auf die ca. 2,5 sm lange Tour. Der Wind kam aus westlichen Richtungen mit ca. 2 Bft und das hieß für die Segler ab auf die Kreuz. Leider wurde der Wind immer weniger sodass die Optimisten die restlichen ca. 0,3 sm im Schlepptau der Schlauchboote zurückgelegt haben. Hier ist dann unsere jüngste Teilnehmerin im Schlepp gekentert und mit großen Augen wieder aufgetaucht. Der Schreck war schnell verflogen, der Opti wieder leer gepützt und weiter ging es Richtung Ochseninseln. Die Piratensegler haben sich tapfer durchgeschlagen und alle 4 Crews (eine Crew mit Hilke Hoffmann und Sonja Ausborm besetzt) sind ohne Schlepphilfe angekommen. Vom Club Nautic wurde uns ein weiteres Schlauchboot sowie ein kleines Tuckerboot samt Skipper zur Verfügung gestellt, sodass alle Eltern die wollten, ebenfalls auf die Ochseninseln kommen konnten. Auf den Ochseninseln haben wir dann die vom Hafenmeister rüber geschipperten belegten Brötchen verzehrt und ein wenig Pause gemacht. Der Wind drehte auf östliche Richtungen und nahm wieder ein wenig (2 bis 3 Bft.) zu, also hieß das für unsere Kids wieder kreuzen. Wegen Crewtausch war nun ein Optimist übrig, der wurde von Bernd Hoffmann zurück gesegelt. Der Rückweg begann mit dem umrunden der kleinere Ochseninseln, dadurch verlängerte sich der Rückweg auf ca. 2,9 sm. Zwischenzeitlich hatten wir alle ein wenig Befürchtungen, dass Bernd nach den 2,9 sm kreuzen nur noch mit Hilfe des Mastenkrans aus dem Opti kommt. Er hat sich tapfer geschlagen, hat die eine oder andere Wende durch lange Schläge vermieden und konnte ohne fremde Hilfe das Boot wieder verlassen. Wieder in Schausende angekommen gab es erst einmal Kaffee und Kuchen, abends wurde dann noch gegrillt.
Der Sonntag begann wieder mit einem ausgiebigem Frühstück und anschließendem Zeltabbau. Danach hieß es dann noch einmal ab auf die Förde. Bei anfangs noch herrlichem Wetter haben wir ca. 2,5 Stunden gesegelt, diesmal ohne kreuzen. Gegen 12.00 h waren alle Boote wieder zurück im Hafen und wurden aufgeslippt. Auch hier haben uns wieder der Jugendwart sowie der Hafenmeister tatkräftig unterstützt. Kaum war das letzte Schlauchboot an Land, alle Boote im Schuppen zum abtakeln fing es ergiebig an zu regnen. Gestärkt haben wir uns mit leckeren Schnitzelbrötchen um anschließend unseren Bootspark wieder zu verladen. Um 14.15 h wurde die Heimreise angetreten. Wieder in Brunsbüttel angekommen war der Grill schon angeheizt, hier ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Wieckhorst. Nachdem die Boote abgeladen und aufgetakelt waren wurde das restliche Fleisch gegrillt. Ein schöner Abschluss eines schönen Wochenendes.
Ein ganz herzliches Dankeschön möchte ich hier dem Jugendwart des Club Nautic, Herrn Heino Block aussprechen. Landseitig wurde aber auch wirklich alles von ihm organisiert. Die Brötchen morgens wurden geliefert, auf die Ochseninseln wurden alle Eltern rüber geschippert incl. unserer Verpflegung. Es wurde ein weiteres Sicherungsfahrzeug incl. Skipper gestellt, abends wurde das Fleisch zum Grillen geliefert, wir durften den Jugendraum vom Club Nautic nutzen (auf Grund des Guten Wetters waren wir darauf nicht angewiesen) und vieles mehr. Das war ein Rundum Sorglos Packet.
Ein weiteres Dankeschön geht an Sonja Ausborm. In der Organisation eines solchen Wochenendes steckt viel Arbeit drin (ich weiß das genau). Die Planung begann bereits im Januar. Wir haben den Vorsitzenden vom Club Nautic (die Verbindung hat Klaus Arndt geknüpft, Danke Klaus) besucht und uns mit dem Jugendwart vor Ort getroffen. Es musste alles bestellt (über Brötchen am Morgen, Mittagsverpflegung, Fleisch zum Grillen am abend etc.) und so manch anderes organisiert werden.
Es war ein schönes Wochenende, die Kinder haben alle schön gesegelt und auch den Eltern hat es wieder viel Spaß gemacht. Eines steht schon fest, nächstes Jahr dürfen wir wieder kommen und werden es sicherlich auch gerne wieder tun.
Sven-Olaf Ausborm